
Ein führendes europäisches Finanzinstitut übernahm die HR‑Administration und Personalabrechnug für 16.000 Mitarbeitende aus mehreren akquirierten Gesellschaften in seine bestehende HR‑Systemlandschaft. Zum Projektumfang gehörten die Implementierung der Arbeitsverträge mehrerer Tochtergesellschaften in die bestehende SAP Personalabrechnung, die Migration der Mitarbeiterdaten, das Abschalten der Altsysteme inklusive Archivierung sowie die Harmonisierung aller HR‑Prozesse auf einer einheitlichen Plattform.
- Finanz
- Branche
- Branche
- 25+ Mrd. €
- Jahresumsatz
- 16.000
- Mitarbeitende
- 24 Monate
- Projektdauer
Die Ausgangssituation
Die HR‑Administration und Personalabrechnung der akquirierten Gesellschaften wurden bereits im Rahmen früherer Transformationsprogramme angepasst. Durch eine strategische Neuausrichtung wurde jedoch eine vollständige Re-Integration in die zentrale HR‑Systemarchitektur notwendig.
Damit verbunden war die Aufgabe, bestehende Prozesse, Daten und Systeme erneut zu harmonisieren und in die unternehmensweite SAP-Personalabrechnung zu überführen. Aufgrund der historisch entwickelten Heterogenität und der technischen Komplexität stellte dieses Vorhaben hohe Anforderungen an Governance, Qualitätssicherung und Testmanagement.
Zentrale Herausforderungen
Die Integration erfolgte in eine hochkomplexen Systemlandschaft mit dem Ziel, die SAP-Personalabrechnung für die 16.000 Mitarbeitenden der 11 akquirierten Gesellschaften sicherzustellen.
Um die spezifischen, tariflichen und gesetzlichen Anforderungen für Angestellte und Beamte abzubilden, wurde ein separates Abrechnungsschema mit eigenem Lohnartenkatalog entwickelt. Dieses Schema musste vollständig getestet und validiert werden. Der zeitgleiche Rollout des Zeitwirtschaftssystems musste eng mit der Payroll‑Integration abgestimmt werden, da beide Systeme funktional voneinander abhingen.
Unser Beitrag zum Projekterfolg
binder|consulting entwickelte eine umfassende Teststrategie, die eine systematische Abdeckung aller abrechnungsrelevanten Prozesse sicherstellte. Das Team übernahm das End‑to‑End‑Testmanagement, von der Testkonzeption über die Durchführung bis hin zur Koordination und strukturierten Übergabe in den operativen Betrieb.
Im Rahmen der Testdurchführung wurden Datenmigrationen detailliert geprüft, Vergleiche der Parallelabrechnung durchgeführt, Schnittstellen getestet und vollständige End‑to‑End‑Szenarien simuliert. Jede Abweichung wurde systematisch analysiert und in enger Zusammenarbeit mit HR‑ und IT‑Stakeholdern behoben, um einen stabilen und fehlerfreien Go-Live sicherzustellen.
Das Defect‑Management erfolgte transparent und priorisiert, sodass kritische Themen frühzeitig adressiert und gelöst werden konnten, ohne den Gesamtzeitplan zu gefährden. Durch die enge Verzahnung mit dem parallelen Zeitwirtschaftsprojekt wurde sichergestellt, dass beide Streams synchronisiert und funktional konsistent blieben.
Der geschaffene Mehrwert
Der strukturierte Ansatz von binder|consulting ermöglichte eine klare Fortschrittskontrolle über alle Teststufen hinweg. Eine vollständige Anforderungsabdeckung bestätigte, dass sämtliche geschäftlichen und abrechnungsrelevanten Anforderungen umfassend validiert wurden.
Die revisionssichere Dokumentation belegte den vollständigen und nachvollziehbaren Testnachweise und sicherte somit die regulatorische Konformität sowie die langfristige Zuverlässigkeit der integrierten HR- und Abrechnungsplattform.


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