
Unter erheblichem Zeitdruck beauftragte ein globaler Industriekonzern binder|consulting mit der Entwicklung und Implementierung einer globalen Jobarchitektur, die Struktur, Transparenz und Skalierbarkeit für den konzernweiten Workday‑Rollout schaffen sollte.
- Industrie
- Branche
- 10+ Mrd. €
- Jahresumsatz
- 36.000
- Mitarbeitende
- 3 Monate
- Projektdauer
Die Ausgangssituation
Der weltweit führende Anbieter von Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik befand sich mitten in der Workday‑Einführung, als deutlich wurde, dass eine zentrale Voraussetzung fehlte: eine konsistente, global gültige Jobarchitektur. Zwar existierten Jobfamilien, doch es gab keine einheitliche Definition von Joblevels, Grading‑Strukturen oder Verantwortlichkeitsbereichen.
Ohne diese Grundlage wäre eine saubere Workday‑Konfiguration kaum möglich gewesen. Talentprozesse wie Vergütung, Karrierepfade oder Nachfolgeplanung hätten global nicht konsistent funktioniert. Das Risiko war klar: Ein Workday‑Rollout ohne harmonisierte Jobarchitektur hätte die gesamte HCM‑Transformation geschwächt.
Das Unternehmen erkannte, dass eine robuste, unternehmensweite Jobarchitektur die Basis für Erfolg sein würde und dass sie schnell entstehen musste. Die neue Struktur sollte Klarheit schaffen, globale Konsistenz ermöglichen und gleichzeitig die operative Vielfalt des Unternehmens abbilden.
Zentrale Herausforderungen
Die Aufgabe war ambitioniert und zeitkritisch: Innerhalb von nur drei Monaten musste eine globale Jobarchitektur entwickelt und mehr als 36.000 Mitarbeitende weltweit zugeordnet werden. Die Struktur sollte globale Einheitlichkeit schaffen, ohne lokale Flexibilität einzuschränken.
Gleichzeitig musste die Architektur mehr leisten als reine Strukturierung. Sie sollte Karrierepfade ermöglichen, Workforce‑Transparenz schaffen und strategische Personalentscheidungen unterstützen. Das Unternehmen benötigte ein skalierbares, zukunftsfähiges Framework, das Rollen, Kompetenzen und Geschäftsanforderungen in einem System zusammenführt.
Unser Beitrag zum Projekterfolg
Um die ambitionierten Ziele im engen Zeitrahmen zu erreichen, setzte binder|consulting auf ein strukturiertes, hoch effizientes Vorgehen. Die Grundlage der globalen Jobarchitektur bildete der COLMEIA‑Industrie-Standardjobkatalog sowie die proprietäre Level of Work Matrix©, die Senioritäten, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsebenen klar definiert.
Ein zentraler Erfolgsfaktor war die enge Zusammenarbeit mit mehr als 150 HR‑Business‑Partnern weltweit. Innerhalb von nur drei Wochen wurden sie durch die erste Mitarbeiter-Mapping‑Runde geführt, wodurch frühzeitig globale Konsistenz geschaffen wurde.
Anschließend wurde die Zuordnung auf die gesamte Belegschaft ausgeweitet. In mehreren Iterationen wurden die Zuordnungen verfeinert, Datenqualitäten verbessert und der Jobkatalog weiter geschärft, sodass er die tatsächlichen organisatorischen Strukturen präzise widerspiegelte.
Während des gesamten Prozesses stellte binder|consulting sicher, dass die Kernziele — bessere Karriereplanung, höhere Workforce‑Transparenz und globale Kohärenz bei gleichzeitig lokaler Flexibilität — konsequent eingehalten wurden. Die Kombination aus Disziplin, Geschwindigkeit und adaptiver Methodik ermöglichte eine robuste, skalierbare Jobarchitektur, die vollständig auf den Workday‑Rollout abgestimmt war.
Der geschaffene Mehrwert
Das Projekt lieferte eine hochwertige, global gültige Jobarchitektur, die exakt auf die Geschäftsstruktur, die operativen Anforderungen und die strategischen Ziele des Unternehmens zugeschnitten war.
Innerhalb von nur zwei Monaten wurden alle 36.000 Mitarbeitenden weltweit erfolgreich zugeordnet — ein Meilenstein, der eine transparente, konsistente Sicht auf die gesamte Workforce ermöglichte. Die Daten wurden so strukturiert und validiert, dass sie unmittelbar für die Workday‑Konfiguration genutzt werden konnten, wodurch der Implementierungspartner ohne Verzögerung weiterarbeiten konnte.
Damit beschleunigte das Unternehmen nicht nur seinen Workday‑Rollout, sondern schuf auch ein dauerhaftes Fundament für Karriereplanung, Workforce‑Analytics und globale Governance. Die Jobarchitektur wurde zu einem zentralen Baustein der gesamten HCM‑Transformation, mit Wirkung weit über den Go‑Live hinaus.



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